Zenmuse X4S Kamera von DJI für die Inspire 2 – der Test

DJI's neue Zenmuse X4S Kamera
Foto: DJI

Der führende Hersteller für Kameradrohnen DJI stellte in Los Angeles einen Nachfolger der Zenmuse X3 vor – und zwar die Zenmuse X4S Kamera. Hierbei handelt es sich um eine leistungsfähige Kamera inklusive Gimbal für den Inspire 2 Quadrocopter. (den großartigen Nachfolger des DJI Inspire 1 Quadrocopters).

Die Kamera punktet mit einem 1-Zoll großen Bildsensor, 20 Megapixel bei 11,6 Blendenstufen, 4K-Videoaufnahme bei 60 FPS und noch vielen weiteren Features, die jedes Fotografenherz höher schlagen lässt. Hier erhaltet ihr den kompletten Überblick


Zenmuse X4S nur Inspire 2 kompatibel?

Inspire 2 mit der neuen Zenmuse X4S Kamera
Inspire 2 mit der neuen Zenmuse X4S Kamera

Ja – Ihr habt richtig gelesen, die Zenmuse X4S ist nur mit dem neuen Inspire 2 Quadrocopter kompatibel. Im Vergleich zum Inspire 1 nutzt der Inspire 2 eine neue innovative Struktur, welche das CineCore 2.0 Bildverarbeitungssystem von der Kamera in die Drohne verlagert. Das bedeutet, dass der Sensor und das optische System komplett separat fungieren und ganz einfach durch eine neue Schnellentriegelung in den Inspire 2 eingesetzt werden können.

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Das Kamerasystem auf diese Weise zu konzipieren hat den Vorteil, dass der Sensor vor magnetischen Interferenzen durch den Prozessor geschützt ist. Es erlaubt darüber hinaus eine große Anzahl an Kameras, passend für die entsprechende Szene, in wenigen Sekunden austauschen zu können. Die Zenmuse X4S verfügt über einen 1-Zoll großen Sensor und ein kompaktes Design. Zusammen mit dem CineCore 2.0 Bildverarbeitungssystem macht die Zenmuse X4S Foto- und Videoaufnahmen so leicht wie noch nie.

1-Zoll Sensor

Der Bildsensor der Zenmuse X4S
Der Bildsensor der Zenmuse X4S. Foto: DJI

Neben der Auflösung hat die Größe des Bildsensors einen entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität. Denn wie viel Licht auf den Bildsensor fällt, ist maßgeblich für die Bildqualität einer Aufnahme verantwortlich. Ein größer Bildsensor kann mehr Licht „einsammeln“, was eine höhere Detailwiedergabe durch ein geringeres Bildrauschen ermöglicht.

Und genau das machte sich DJI zunutze und spendierte der X4S einen großzügigen 1-Zoll Sensor. Beispielsweise zum Vergleich: Das iPhone 7 besitzt einen Sensor von 1/3 Zoll und ist dementsprechend nur 1/3 so groß. So einen großen 1-Zoll-Sensor findet man sonst nur in teuren und großen Kameras – wie z.B. in der Sony Cyber-shot RX100 IV.

Die Auflösung beträgt hier 20 Megapixel bei einem Dynamikumfang von 11,6 Blendenstufen – dass ist ebenfalls auf Profi-Niveau im Fotografiebereich. Der maximale ISO-Bereich von 12.800 fällt relativ hoch aus sodass selbst wenig Licht für diesen Sensor kein Problem ist.

4K-Videos? Kein Problem für die Zenmuse X4S Kamera

Anders ausgedrückt nimmt die Zenmuse X4S Videos in 4-facher Full-HD-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde auf. Das geschieht bei einer Bitrate von 100 Mbit/s. Eigentlich nimmt die Zenmuse X4S sogar in einer Auflösung von 5,2K auf. Diese werden dann in die Auflösung von 4K heruntergerechnet. Dieses Verfahren nennt man Oversampling und sorgt dafür dass feinste Details zu erkennen sind.

Falls ihr euch selber ein Bild von der hochgelobten Videoqualität machen wollt, dann schaut euch doch mal ein Footage-Video der Kamera in 4K an, vorausgesetzt euer Endgerät (Smartphone, PC) unterstützt diese Auflösung. Wir haben euch mal ein Video dazu herausgesucht:

Verändertes Objetiv, sehr guter Gimbal

Aufbau der Zenmuse X4S
Aufbau der Zenmuse X4S. Foto: DJI

Obwohl die Zenmuse X4S recht kompakt ausfällt, liefert das speziell konzipierte 8,8mm/F2.8-11 Objektiv eine Brennweite von 24 bei einer 35 mm Kamera. Es verfügt über eine extrem niedrige Verzerrung. Trotz fehlenden Tiefpassfiltern und des hohen MTF-Ratings (Kontrastübertragungsfunktion) ist sie eine sehr leistungsfähige Kamera für ihre Größe, egal ob in der Luft oder auf dem Boden. Das hohe MTF-Rating und das Entfernen von Tiefpassfiltern machen die Zenmuse X4S zu einer unglaublichen Kamera! Rolling-Shutter-Verzerrungen (welche auftreten können wenn man Bilder von Objekten bei hohen Geschwindigkeiten aufnimmt) werden durch einen Zentralverschluss eliminiert. Dieser löst mit einer Verschlusszeit von bis zu 1/2000 Sekunden aus und sorgt für noch dramatischere Aufnahmen.

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Außerdem ist die Kamera in der Lage, Fotos in JPEG und DNG bei 14 Bildern pro Sekunde in Serie zu schießen, selbst während Videoaufnahmen laufen. Das ist wirklich extrem flott und das kann so manche teure Kamera nicht – Respekt! Der Gimbal kann ebenso überzeugen. Er arbeitet extrem schnell und reagiert sofort auf kleinste Bewegungen der Drohne und neutralisiert diese, um die Kamera stabil zu halten. Mit einer Präzision von ±0.01°, im Zusammenspiel mit drei Kugellagern und Dämpfungsplatten, sind die Aufnahmen stets absolut smooth. Durch die integrierten und versteckten Kabel ist der Gimbal in der Lage um volle 360° zu rotieren.

Überzeugt? Oder selber Erfahrungen mit der Zenmuse X4S Kamera gemacht? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Schaut euch sonst hier auch gerne noch weitere spannende Artikel zu Drohnen und Quadrocoptern an oder hier vorbei, falls ihr einen Quadrocopter kaufen möchtet. Beachtet bitte auch immer das Thema Drohne Flugerlaubnis / Genehmigung und das Thema Haftpflichtversicherung für Drohnen.

Viel Spaß und vielen Dank für Euren Besuch!

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