Redcon 210 Phoenix – FPV-Racing Quadrocopter im Testbericht

Redcon Phoenix 210 - FPV-Racing Quadrocopter
Redcon Phoenix 210 - FPV-Racing Quadrocopter

Heute haben wir einen kleinen FPV-Racing-Quadrocopter für euch – und zwar den Redcon 210 Phoenix, mit dem man beim FPV-Racing mitmachen kann. Der Quadrocopter kommt in einer ARF-Version (Almost Ready to Fly) und es müssen nur noch ganz wenige Dinge getan werden, um ihn in die Luft zu bekommen. In unserem Testbericht erfahrt ihr alle Details.

Als wir vor einigen Tagen den Racing-Copter Redcon 210 Phoenix erhalten haben, waren wir zu allererst von der sehr robusten Bauweise überrascht. Der Copter kommt ziemlich wertig rüber und ist schon so gut wie fertig zusammengebaut. Man muss im Prinzip nur noch eine entsprechende Fernbedienung samt Receiver (am besten 6 Kanäle) besorgen, sofern man die beiden Dinge nicht eh schon hat.


Dann den Receiver mit dem CC3D Flight-Controller verbinden, die Propeller montieren und los gehts. Die Propeller sind übrigens wie bei fast allen Racing-Quadrocoptern demontiert, damit der Copter in eine kleinere Verpackung passt und die Propeller besser geschützt sind. So kommt der Redcon 210 Phoenix in einer ziemlich kleinen Verpackung, in der man eigentlich keinen Quadrocopter vermuten würde. Hier haben wir übrigens alle wichtigen Informationen zum FPV Racing für euch – inklusive Action-Videos und Hinweisen zum Setup!

Natürlich wird für den Redcon 210 Phoenix auch noch ein Akku benötigt – hier funktionieren 3S oder 4S Lipo-Akkus. Wer das komplette FPV-Programm genießen möchte, sollte natürlich auch noch eine passende FPV-Brille parat haben.

Video zum Racing-Copter Redcon Phoenix 210

Natürlich sind wir den Redcon Phoenix 210 auch bereits geflogen. In diesem Video könnt ihr sehen, wie sich der FPV-Racing-Quadrocopter in natürlicher Umgebung bewegt und wie präzise man den Copter steuern kann. Funktioniert wirklich sehr sehr gut – wie man in diesem Test-Flug-Video sehen kann. Es gibt sogar ein paar nette Hindernisse:

Bevor wir in die weiteren Details gehen, haben wir erstmal ein schönes Video für euch. Hier könnt ihr euch den Racing-Copter mal in Action ansehen und einen Eindruck davon bekommen wie sich der Quadrocopter fliegt:

Redcon 210 Phoenix Quadrocopter – Der Lieferumfang

Wenn man den Phoenix 210 von Redcon bestellt hat (zum Beispiel hier bei Gearbest), dann erhält man folgendes Zubehör:

  • 1 x den Phoenix 210mm Rahmen (Body aus Carbon und die Arme aus ABS Thermoplastik)
  • 4 Motoren – 2204 / 2300KV Motor
  • 1 x den Flight Controller CC3D
  • 1 x einen Power Distribution Board
  • 4  Propeller – 5045 (2 x CCW und 2 x CW – also linksdrehend und rechtsdrehend)
  • 1 x FPV-Kamera
  • 1 x 5,8 G Antenne zur Übertragung der FPV-Signale
  • 4 x ESCs – Electronic Speed Controller Redcon 15A
  • Die Maße des Copters liegen übrigens etwa bei: 200 x 170 x 65mm

Das Gewicht des Copters liegt etwa bei 480 Gramm. Die fester Stellung vormontierte FPV-Kamera hat übrigens eine Auflösung von 976 x 582 Pixeln – was hier völlig ausreichend ist. Grundsätzlich ist der Redcon 210 Phoenix ein FPV-Racing Quadrocopter für Anfänger. Hier könnt ihr übrigens weitere Quadrocopter kaufen im Shop.

Seitenansicht des Redcon 210 Phoenix inklusive 3S Lipo-Akku, Receiver und FPV-Antenne
Seitenansicht des Redcon 210 Phoenix inklusive 3S Lipo-Akku, Receiver und FPV-Antenne

Und wie fliegt der Redcon 210 Phoenix?

Wir haben den 210 Phoenix der Firma Redcon in den letzten Tagen mehrere Male in die Luft gebracht. Dabei fällt uns auf, dass die Motoren mehr als genug Antriebskraft entfalten, um den Copter sicher in die Luft zu bringen und dort auch zu halten. Mit den voreingestellten Werten reagiert der Copter sehr gut auf die Befehle der Fernbedienung.

Der Quadrocopter ist zwar für Anfänger konzipiert, aber es lassen sich viele sehr gute Manöver fliegen. Der Copter ist ordentlich schnell, liegt sehr stabil in der Luft und es macht richtig Spaß, gezielte Runden mit ihm zu drehen. Vor allem auf großen Wiesen, auf denen man einige Bäume als Hindernisse zur Verfügung hat. Grundsätzlich sind wir mit dem Setup und den Flugeigenschaften des Quadrocopters ziemlich zufrieden.

Unsere Bewertung des Racing-Copters

Vorteile:

  • Sehr günstiger Preis von gerade mal etwas mehr als 100 Euro
  • Fast komplett montiert. Alle Einstellungen sollten von Beginn an passen
  • Sehr stabiler Rahmen. Übersteht bei uns im Test auch einige Crashes unversehrt
  • Das Landegestell ist beleuchtet. Außerdem sind am Heck weitere LEDs angebracht, damit man den Racer immer gut sieht
  • Sehr agil in der Luft

Nachteile:

  • Die FPV-Kamera ist ordentlich. Allerdings ist ihre Position bzw. der Winkel fixiert. Wäre besser, wenn man das anpassen könnte
  • Innerhalb des Bodys ist leider kein Platz, den Receiver der Fernbedienung anzubringen. Wir mussten den Receiver daher außen anbringen, was nicht so schön ist
  • Wer die Batterie befestigen möchte, benötigt zusätzlich noch Klett-Band. Wird leider nicht mitgeliefert.

Vielen Dank auch an Gearbest, die uns den Redcon 210 Phoenix zur Verfügung gestellt haben. Hier gehts direkt zum Copter. Wir haben in diesem Testbericht eine objektive Bewertung des Copters vorgenommen.

Und für alle von euch die noch mehr wissen möchten, gibt es hier ein detailliertes Video zum exakten Setup des Copters:

Danke für deine Aufmerksamkeit. Schau doch gerne mal auf unserer Startseite vorbei und lasse dich weiter inspirieren: www.drohne-quadrocopter.de. Natürlich solltet ihr beim Betrieb des Copters auch immer rund um das Thema Drohne Flugerlaubnis und Haftplichtversicherung für Drohnen bescheid wissen.


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2 Kommentare zu Redcon 210 Phoenix – FPV-Racing Quadrocopter im Testbericht

  1. Hallo ich habe mir ein Redcon 210 Phoenix – FPV-Racing angeschaft, jedoch habe ich das Problem das sich die Propeller lösen. Entweder drehen die Motoren falsch oder die Gewinde sind falsch. Wie kann ich die Drehrichtung ändern? Wäre für jeden guten Tip sehr dankbar.
    LG Alexes

    • Moin Alexes.
      Das kannst Du in der Flugsoftware die Du nutzt einstellen. Am besten einmal die Flugeinstellungen insgesamt überprüfen und auch schauen, dass die Motoren richtig drehen. Das CC3D-Board im Copter ist um 90° gedreht, das musst Du bei den Einstellungen beachten. Eine aktuelle Software ist Cleanflight

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